Auf dieser Homepage möchten wir Euch unsere kleine "Schreddertruppe" bestehend aus Wellensittichen & Katharinasittichen einmal ausführlich vorstellen.

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Soziales Verhalten

Schlafgewohnheiten
Die bevorzugte Schlaf- und Döshaltung von Wellensittichen, ist wie bei fast allen Vögeln, der zurückgedrehte Kopf, wobei der Schnabel ins Rückengefieder gesteckt wird. Das Gefieder wird dabei stark aufgeplustert. Diese Schlafhaltung nehmen die "Wellis" in ihren Ruhephasen und vor allem Nachts ein.

krrrr.........krrrrrrr

Sie sitzen dabei auf ihrem Lieblingsplatz und ziehen eines ihrer Beine so nah an den Körper, dass es im Gefieder verschwindet. Während der Einschlafphase hört man ein immer leiser werdendes Gebrabbel, welches an ein "Schlaflied" erinnert. Ebenso ist das Knirschen mit dem Schnabel ein typisches Einschlafgeräusch.

Soziale Gefiederpflege
Das gegenseitige Putzen des Gefieders unter verpaarten oder auch engbefreundeten Wellensittichen findet nur dann statt, wenn sich die Sittiche sicher und wohl fühlen. Während der Ruhephasen und in den Nachmittagsstunden kann man unseren "Wellis" am besten bei ihrer Gefiederpflege zusehen. Da wir einen Schwarm von 11 Wellensittichen ( bald kommen 10 Welliküken dazu ) haben, kann man beobachten, dass wenn einer mit der Pflege beginnt, kurz darauf alle mit dem Zurechtrücken ihrer Federn beschäftigt sind.

Zum kraulen ihres Nackens, den sie aus Gründen ihrer Anatomie nicht selber erreichen können, nehmen die Sittiche deshalb gerne die Hilfe ihrer Artgenossen in Anspruch.
...noch ein bissl weiter nach links, Schatzi....

Allerdings muss es ein vertrauter oder der Partner sein, denn einen fremden Sittich würde er nie an seinen Nacken lassen! Das Senken des Kopfes ist eine Unterwerfungs- und Beschwichtigungsgeste, die nur bei vertrauten Tieren an den Tag gelegt wird.

Forscherdrang
Nichts, aber auch gar nichts bleibt bei einem Wellensittich lange unentdeckt. Jede kleine Veränderung in ihrer Voliere wird akribisch untersucht. Die grenzenlose Neugier wird anscheinend nie gestillt. Von neuen Obst- und Gemüsesorten über frische Gräsersamen die aufgehangen werden, bis hin zu knackigen Ästen und Sitzmöglichkeiten die erneuert werden.

Alles wird sofort angeflogen, angeknabbert und wenn möglich irgendwie fein säuberlich zerlegt und in der Voliere verteilt. Am liebsten haben sie allerdings noch die lauwarme Dusche aus der Sprühflasche. Wenn wir damit in die Voliere kommen, ticken die fast aus. Wie so ein paar begossene Pudel sehen die hinterher aus. Also Langeweile hat die "Wellibande" bei uns nie!!!!

Homosexuelle Paare
Ja, wir haben das auch nicht für möglich gehalten, sind dann aber eines besseren belehrt worden. Unsere beiden Wellimännchen "Tiger" & "Tim" sind so ein Beispiel. Die beiden pflegen eine so innige Freundschaft, das sie sich sogar gegenseitig füttern und kraulen. Sogar einen gemeinsamen Nistkasten haben die Beiden bezogen.

Es herrscht eine echte Harmonie zwischen "Tiger" & "Tim" und sie verstehen sich blendend. Für die vielen Sittichdamen im Schwarm haben sie überhaupt kein Auge und fliegen einfach links dran vorbei ;-)))

Handzahm
Auch in einer großen Voliere kann man seine Wellensittiche und Katharinasittiche Handzahm bekommen. Ein geregelter Tagesablauf, Ruhe und Geduld sind dabei ganz wichtig. Ihr gefiederter Freund wird sich recht schnell an Sie gewöhnen.

Unser "Senf" ist ein ganz besonderer Welli. Er hat einen verkrüppelten Fuß, aber das hindert ihn keinesfalls daran ausgelassen mit uns zu spielen. Dabei fliegt er von sich aus auf unsere Hand, schmeisst sich vor Freude auf den Rücken und möchte geknuffelt werden.Wir können ihn richtig auskitzeln und streicheln. Einfach goldig der Kleine!!!

Locken sie ihre Wellis mit ein paar Leckerbissen wie z.B. Kolbenhirse aus ihrer Reserve. Ganz wichtig ist: "Der Vogel möchte von sich aus den Kontakt suchen."

da kann keiner wiederstehen.....
....und auch die Kathi's werden zutraulicher...
....und dann der große Augenblick....
ich habe "Oskars" vertrauen gewonnen......freu, freu, freu

Bald wird ihr Vogel feststellen, dass keine Gefahr von ihrer Hand ausgeht. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen und einem behutsamen Umgang werden Sie die sensible Vogelseele dieser prächtigen Tiere ganz schnell erobern!!

 

 

 

 

 
   
   
       
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