Auf dieser Homepage möchten wir Euch unsere kleine "Schreddertruppe" bestehend aus Wellensittichen & Katharinasittichen einmal ausführlich vorstellen.

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Der Rotflügelsittich

Gelegentlich wird der Rotflügelsittich auch "Scharlachsittich" genannt. Wissenschaftlich heisst er "Aprosmictus erythropterus" und im englischen "Red-winged parrot".

Der Rotflügel wird ca. 32 cm groß. Das Männchen wiegt ca. 120 - 140 gramm, wobei das Weibchen bis zu 150 gramm wiegen kann. Seine Lebenserwartung liegt bei 20 - 25Jahren.

Das Männchen ist leuchtend grün, Schultern und Oberrücken sind tiefschwarz, Mittelrücken und Bürzel sind blau. Seine Flügeldecken sind scharlachrot. Die Schwanzfedern auf der Oberseite sind dunkelgrün und haben gelbe Spitzen. Die Federn auf der Unterseite sind grau. Sein Schnabel ist rötlich gefärbt, die Beine sind graublau und die Iris rotbraun.

Die Weibchen sind matter grün und das rot auf den Flügeldecken ist deutlich weniger ausgedehnt als bei den Männchen. Auf ihrem Rücken gibt es keine schwarzen Federn. Die Iris ist hellbraun und auch der Schnabel ist heller als beim Männchen.

Jungvögel sehen aus wie die weiblichen Tiere. Erst ab ca.1,5 Jahren beginnt die Umfärbung und erst im 3. Lebensjahr ist das Männchen voll ausgefärbt.

Gelege: 3-6 Eier, Brutdauer: ca. 20-22 Tage, Nestlingszeit: 35 Tage, Selbständigkeit 4 Wochen nach dem ausfliegen.

Rotflügelsittich-Paar

Freilebende Rotflügelsittiche leben Paarweise in großen Familienverbänden und außerhalb der Brutzeit in kleineren Gruppen von bis zu 20 Vögeln. Da sie sehr scheu sind halten sie sich in hohen Baumwipfeln auf. Die Brutzeit ist bei freilebenden Rotflügeln unterschiedlich. Normalerweise von August bis Februar, wobei die Vögel im Norden bereits im Mai Eier legen. Als Nisthöhle dienen die Eukalyptusbäume an den Flußufern.

Eine angebotene Badeschale wird von unseren Rotflügeln gerne angenommen. Besonders das Weibchen geht ihrem Plegebedürfnis eifrig nach. Danach ist sie mit der Gefiederpflege beschäftigt und jede einzelne Feder wird ordentlich durch den Schnabel gezogen.

 

 

 

 
   
   
       
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