Auf dieser Homepage möchten wir Euch unsere kleine "Schreddertruppe" bestehend aus Wellensittichen & Katharinasittichen einmal ausführlich vorstellen.

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Brut & Aufzucht

Beim Katharinasittich oder beim Wellensittich

Alle Züchter von Krummschnäbeln ( Wellensittich, Katharinasittich usw.) müssen eine Zuchtgenehmigung beantragt haben und beim Veterinäramt ihrer Stadt angemeldet sein!

Liegt eine solche Anmeldung vor, kann auch mit der Zucht begonnen werden. Jeder eingetragene Züchter bekommt eine auf seinen Namen eingetragene Nummer, die dann auf den Ringen der Nachzuchten eingeprägt wird. Die Herkunft des Vogels (Züchter) lässt sich so Anhand der Ringnummer schnell feststellen.

In regelmäßigen Abständen wird der Vogelbestand vom zuständigen Amtsveterinär kontrolliert. Zudem muss der Züchter Buch führen über den Verbleib seiner Nachzuchten ( Amtliches - Nachweisbuch )

Bei ihrer ersten Brut sollten die Weibchen älter als 14 Monate sein. Katharina- oder Dickschnabelsittiche leiden besonders leicht unter Legenot, die bei ihnen fast immer zum Tode führt. Auch unser wildfarbenes Weibchen litt unter Legenot und konnte trotz lauwarmem Kamillebad und vorsichtigen Versuchen, dass Ei herauszustreichen, nicht gerettet werden. Der Verlust eines solchen Vogels ist immer wieder sehr schmerzhaft für uns. Die Gefahr ist natürlich bei kranken, jungen oder schwächlichen Tieren besonders groß. Zum Wohl der Katharinasittiche sollte man nicht mehr als zwei Bruten im Jahr zulassen.
unsere Zuchtboxen
Zuchtboxen

Katharinasittiche brüten in Baumhöhlen, nicht wie der Rest der Gattung in sandigen Wänden, selbstgegrabenen Höhlen oder gar Erdlöchern. Ein angebotener Nistkasten wird gerne und ohne Probleme angenommen auch die von unseren Wellensittichen sind als Nisthöhle sehr beliebt. Dabei wird das Einschlupfloch meist selbständig auf 6 bis 7 cm erweitert.

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Bevorzugt werden jedoch nach Angaben verschiedener Züchter Nistkästen, die durch eine oder mehrere Zwischenwände in mehrere Kammern unterteilt sind. Wir selber haben mit den zweigeteilten Nistkästen gute Erfahrungen gemacht.

Als Bodenbelag im Nistkasten dienen Torfmull, feines Buchenholzgranulat oder Sägespäne, welches aber oft von den Katharinasittichen wieder entfernt wird. Dennoch soll das Einbringen der Streu einen Anreiz zur Brut bieten. Akzeptiert werden auch Kokosfasern, die zu nestähnlichen Gebilden geformt oder aber einfach in eine Ecke geschoben werden. Unsere Katharinasittiche treiben auch schon mal kleinere Federn oder abgeknabberte Baumrinde als Nistmaterialien herbei.

Die Brutzeit der Katharinasittiche liegt von April bis August, je nach Unterbringung ist jedoch eine Zucht das ganze Jahr über möglich. Die Kopulationen können bis zu 5 Minuten dauern. Katharinasittiche begatten sich von der Seite. Dabei legt das Männchen ein Bein auf den Rücken des Weibchens, das andere verbleibt auf der Stange. Beide Vögel rücken ganz eng aneinander und drücken ihre Kloaken aufeinander.

Überwiegend findet die Paarung im Nistkasten statt. Etwa eine Woche nach der Paarung findet dann die Eiablage statt. Den Eiern ist bereits nach 4 Tagen durch hauchdünne, rote Äderchen anzusehen, dass sie befruchtet wurden. Nach ca. 7 Tagen dann verfärben sich die Eier dunkel. Schaut auch in unserer "Kathitagebuch".


Das Weibchen brütet, meist erst nach dem zweiten oder sogar erst nach dem dritten Ei, nach dem ersten gelegten Ei brütet sie ganz selten. Deshalb gibt es auch soviele ungewöhnliche Angaben zur Brutdauer, meist sind es zwischen 17 - 26 Tagen, jenachdem wann das Weibchen mit dem brüten beginnt. Das Männchen füttert seine Partnerin während der gesamten Brut. Die Zahl der Eier liegt meist zwischen 3 und 6, im Schnitt werden 4 Eier gelegt. Die frischgeschlüpften Küken weisen einen zarten, weißen Flaum auf, der später wie die Dunen der Eltern dunkelgrau wird.

Kate & Leopold

Wenn die Jungen etwa 8 bis 10 Tage alt sind, verlässt auch das Weibchen hin und wieder das Nest.
Mit ca. 9 - 10 Tagen öffnen die Küken ihre Augen. Nach ungefähr 11 - 12 Tagen dann werden die Küken mit

4,5 -mm-Ringen geschlossen beringt.
Bereits zwei Wochen vor dem Ausfliegen sind die Jungen vollständig befiedert.

 

 

 

 
   
   
       
 

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